Im September nun wurde der Beirat neu gewählt: Die neuen 30 Mitglieder (inkl. Stellvertreterpositionen) werden ab sofort eng mit dem Inklusionsbüro und der Behindertenbeauftragten zusammenarbeiten.
Zusammenarbeit ist ein großer Gewinn
Für die Arbeit der Wuppertaler Behindertenbeauftragten ist die geglückte Neuwahl und die langjährige Zusammenarbeit ein großer Gewinn. Bietet der Beirat doch klare, praxisnahe Hinweise und das unmittelbar aus dem täglichen Leben der Betroffenen. Das Inklusionsbüro unterstützt den neuen Beirat mit einer Geschäftsführung sowie durch die Finanzierung der Sitzungen. Denn auch dort wird die Barrierefreiheit durch den barrierefreien Zugang, den Einsatz von Gebärdensprachdolmetscher oder -dolmetscherinnen und der leichten Sprache in Protokollen gesichert.
Perspektiven von Expertinnen und Experten
Der Geschäftsbereich Soziales, Jugend, Schule und Integration wird sich auch in Zukunft für eine bessere Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger, inklusivere Dienstleistungen und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl einsetzen. Annette Berg als zuständige Sozialdezernentin, die es sich nicht nehmen ließ die Wahlveranstaltung zum neuen Beirat persönlich zu eröffnen, setzt sich trotz knapper Ressourcen maßgeblich für die Unterstützung des Gremiums ein: „Der Beirat der Menschen mit Behinderung liegt mir besonders am Herzen, weil er uns die Perspektiven von Expertinnen und Experten in eigener Sache nahe bringt. Seine Stimmen erinnern uns daran, Barrieren nicht nur zu benennen, sondern auch konkret abzubauen – sei es beim Zugang zu Bildung, in den Arbeitsmarkt, bei der Mobilität oder auch bei Dienstleistungen des öffentlichen Lebens. Das wir dessen erforderliche Unterstützung sicherstellen wollen, ist für mich somit selbstverständlich.“
Die Stadt Wuppertal dankt dem Beirat herzlich für sein bisheriges und zukünftiges Engagement, seine Geduld und seine fachliche Kompetenz. Das Ziel: Gemeinsam eine Stadt gestalten, in der niemand zurückgelassen wird.