Auf dem Programm stehen die Präsentationen des Bandwebermuseums in Ronsdorf, des Museums auf der Hardt (vormals Völkerkundemuseum) und Darstellungen zum schwierigen Alltag in der Kriegs- und Nachkriegszeit 1939 bis 1949. Die Vereine der Barmer Bergbahn, Bergische Museumsbahn, Modelleisenbahn-Clubverein und Wuppertal-Achse zeigen die Modelle von historischen Wuppertaler Verkehrsmitteln und das alte Straßenbild der Stadt.
Oldtimer, Parks und Engels-Bräu
Liebhaber von Oldtimern und die Stiftung regionale Verkehrsgeschichte fahren an diesem Tag ihre historischen Fahrzeuge auf, darunter ein LKW der Wuppertaler Stadtwerke aus den 50er Jahren. Vereine, die sich um den Erhalt der historischen Parkanlagen bemühen, zeigen die Besonderheiten der Grünanlagen. Das Wuppertaler Brauhaus bietet dazu Engels-Bräu, ein Bier, das dem Gerstensaft von 1820 nachempfunden wurde.
Vom Dampfross zum Drahtesel
Im Mittelpunkt des Festes steht in diesem Jahr die Geschichte der Nordbahntrasse: Die Ausstellung „Durch Tunnel und Viadukte“ berichtet von Bedeutung und Niedergang der alten Rheinischen Eisenbahnstrecke in Wuppertal. Der Wuppertaler Filmclub zeigt historische Filme zur Nordbahntrasse. Die Genealogen berichten von einer Wuppertaler Eisenbahnerfamilie. Die Wuppertalbewegung bietet Drainsinenfahrten auf dem letzten erhaltenen Teilabschnitt der Trasse an.
Anfahrt: Mit dem Rad über die Trasse bis Bahnhof Loh, Empfangsgebäude und Stellwerk. Zugang auch über Rudolfstraße 125, Buchenstraße und Eschenstraße 81.