Auch wenn er schon lange nicht mehr für den WSV auf dem Platz steht, ist die Wertschätzung der hiesigen Fußball-Fans für ihren „Meister Pröpper“ ungebrochen. „Günter Pröpper ist ein Sportsmann durch und durch. Auf dem Platz und im Leben“, sagt Oberbürgermeister Andreas Mucke. Das Stadtoberhaupt hatte den Erfolgssportler und seine Familie anlässlich des 75. Geburtstags, den Pröpper am 8. Dezember feierte, ins Rathaus eingeladen.
WSV auf Platz vier der Bundesliga
Pröpper zählte in den 70er-Jahren zu den erfolgreichsten und populärsten Stürmern Deutschlands. Kein Wunder – die Bilanz des gebürtigen Dorsteners, der sich in Wuppertal längst heimisch fühlt, ist beeindruckend.
In seiner aktiven Zeit beim Wuppertaler SV versenkte Pröpper den Ball in 294 Pflichtspielen nicht weniger als 182 Mal im gegnerischen Tor. Mit seinem Talent führte der damals knapp 30-Jährige die Mannschaft aus der Regionalliga bis auf den vierten Platz der Bundesliga in der Saison 1972/73. Zu dieser Zeit war Pröpper hinter Gerd Müller und Jupp Heynckes drittbester Schütze der Bundesliga.