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Bergisch Competentia

Das Bergische Städtedreieck - Region der erfolgreichen Frauen

Handlungsmöglichkeiten beim Thema "Mehr Frauen in Führung" - ein besonderes Angebot für Unternehmen ab 40 bis 250 Mitarbeitenden im Bergischen Städtedreieck.

Bergische Unternehmen: Erfolgreich mit Frauen in Führung

Unser Programm BERGISCHE UNTERNEHMEN: ERFOLGREICH MIT FRAUEN IN FÜHRUNG kann von kleinen und mittleren Unternehmen kostenfrei in Anspruch genommen werden kann.

In unseren "Austausch-Workshops" thematisieren wir, womit sich erfolgreiche Frauen im Beruf tagtäglich auseinandersetzen müssen. Es geht um Führungsstile, um Diskriminierungserfahrungen, um Vorurteile oder auch die Wichtigkeit von Netzwerken.

Neben einem fachlichen Input steht für uns auch immer der Austausch der Teilnehmerinnen im Mittelpunkt. Im geschützten Rahmen können sich die Frauen gegenseitig beraten, ihre Erfahrungen teilen und miteinander ins Gespräch kommen.

Zielgruppe: Unternehmensgründerinnen, Geschäftsführerinnen, weibliche Führungskräfte


Erfolgreiches Netzwerken - Austauschtreffen am 05.03.2025, 9-13 Uhr

Wie kann ich besser netzwerken?
Kontakte: Quantität vor Qualität?
Warum überhaupt netzwerken?

In unserem Austauschformat "Bergische Unternehmen: Erfolgreich mit Frauen in Führung" drehte sich alles ums Netzwerken. Dabei stellte sich schnell heraus, dass sich selbst gestandene Businessfrauen bei Veranstaltungen mit überwiegend männlich gelesenen Teilnehmern, aber auch bei Veranstaltungen in denen es wenig bekannte Kontakte gibt, immer wieder überwinden müssen.

Im Gespräch miteinander konnten die Frauen viele Tipps austauschen und sich gegenseitig bestärken.

Lange diskutiert wurde über die Frage "Wohlfühlen vs. Auffallen". Ist es hilfreich in grauen Anzugrunden mit Farbe und auffallenden Accessoires aufzutreten? Was kommuniziere ich mit meiner Kleidung? Einig waren sich alle Teilnehmerinnen, dass am Ende die Authentizität der entscheidende Punkt ist.

Der Impuls von Dr. Melina Dederichs, Auditorin der berufundfamilie GmbH,  zu den vier verschiedenen Typen von Netzwerkerinnen gab viel Anregung zum Nachdenken: Wer erkennt sich in welchem Typ wieder und was sagt das über Stärken und Schwächen beim Netzwerken aus?

Die wichtigsten Aspekte der Veranstaltung haben wir in einem Factsheet festgehalten. Es steht als Download zur Verfügung.


Führen im Spannungsfeld zwischen Vertrauen und Kontrolle - Austauschtreffen am 10. April 2024, 9-13 Uhr

In diesem Workshop drehte sich alles um das Themenfeld "Vertrauen, Kontrolle, Konkurrenz im Führungsalltag". Unter der fachkundigen Moderation von Ursula Nicola-Hesse tauschten sich die Teilnehmerinnen über das Teilen von Informationen, Wissen, Erfahrungen aus. Es ging um Delegation, um Fehler- und Feedback-Kulturen, aber auch um den Umgang mit Konkurrenz und Fairness im Führungsalltag.

Der Ablauf sah einen Impulsvortrag und die Vorstellung eines konkreten Praxisbeispiels vor. Melahad Dinc, Gründerin und Geschäftsführerin von "Meladi Assistenzdienst", sprach über ihre Erfahrungen und beschrieb, wie das Fallbeispiel auf sie gewirkt hat und wie sie das Problem gelöst hat. Anschließend war ein offener Austausch und die Arbeit in Kleingruppen vorgesehen.

Der Workshop fand im Gründer- und Technologiezentrum in Solingen statt und richtete sich ausschließlich an Frauen mit Führungsverantwortung.


Führt Frau anders?! Workshop am 14.09.2023

Haben Frauen einen anderen Führungsstil als Männer? Wenn ja, was sind die Unterschiede? Was machen Frauen besser? 

Gastgeberin dieses Workshops war Vera Bökenbrink, Geschäftsführerin von STAHLWILLE Holding GmbH & Co. KG. Im Gespräch mit Natalie Schaffert, Teil der erweiterten Geschäftsführung der Diakonie Bethanien gGmbH und Einrichtungsleitung des Standorts Solingen, stellten beide Frauen ihre unterschiedlichen Herangehensweise zum Thema Frauenförderung dar und erörterten mit den übrigen Teilnehmerinnen, was gute (weibliche) Führung ausmacht. 

 Ursula Nicola-Hesse (Personal- und Organisationsberatung) gab zudem einen Impuls zum Thema "Führung heute".

Das FACTSHEET mit den wichtigsten Ergebnissen des Workshops steht hier als Download zur Verfügung: 


Feedback der Teinehmer*innen aus dem Durchgang 2020/21

"Die Teilnahme an einem solchen Workshop ist gerade für KMU sinnvoll, die nicht über die Ressourcen eines Konzerns verfügen.

Konkrete Vorteile: schriftliche Zusammenfassung der Workshop-Ergebnisse, individuelle Beratung und Fragen jederzeit möglich. Dies ermöglicht es auch kleineren Unternehmen mit begrenzten personellen und finanziellen Spielräumen, Lösungsansätze auszuarbeiten und umzusetzen.

Nützliche Informationen zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die gerade im Hinblick auf die immer schwieriger werdende Gewinnung von weiblichen Fachkräften sowie deren Bindung ans Unternehmen wichtige Denkanstöße und praktische Handlungshilfen bieten. Besonders spannend und praxisnah ist die Erörterung von Fallbeispielen.

Darüber hinaus habe ich im offenen Austausch mit den anderen Workshop-Teilnehmer*innen viele wertwolle Anregungen erhalten. Fazit: man muss nicht alles selber ausprobieren, sondern kann von den Erfahrungen der anderen Unternehmen profitieren und so ggf. teure Fehler vermeiden."

Jutta Diefenbach-Collings (Diefenbach Verpackungen GmbH, Solingen)

„Frauen in den Unternehmen zu stärken und für dieses Thema weitere Arbeitgeber zu sensibilisieren, ist eine wichtige Aufgabe. Aus diesem Grund haben wir an dem Workshop teilgenommen und haben einen tollen Austausch mit regionalen Unternehmen erlebt. Wir können die Workshopreihe daher sehr empfehlen.“

Karin Schmitz und Lisa Mardey (netzkern AG, Wuppertal)

„Für mich war vor allem spannend, auf wie vielen verschiedenen Ebenen wir als Unternehmen Diversität und Gleichstellung von Frauen fördern können. Es ist wichtig, immer wieder neue Perspektiven einzunehmen und die eigenen Rollenbilder zu hinterfragen. Für meine Arbeit mit der weiblichen Zielgruppe konnte ich wertvolle Impulse und auch ganz konkrete Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. zum innovativen Elternzeitmanagement, mitnehmen.

Alina Ziehn (Babtec Deutschland GmbH, Wuppertal)




Oberbürgermeister der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal im Schulterschluss

"Das Bergische Städtedreieck muss eine attraktive Region für Frauen in Führungspositionen werden. Es braucht die Offenheit und Unterstützung der Unternehmen, um die Region für karriereorientierte Frauen attraktiv zu machen“, verdeutlichen die Oberbürgermeister einhellig. Ein erstes Strategiegespräch hat in 2018 in Remscheid stattgefunden, bei dem sich die Oberbürgermeister auf dieses Thema geeinigt haben.


Frauen im Management im Bergischen Städtedreieck

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf hat die Studie zu Frauen im Management im Bergischen Städtedreieck erstellen lassen. Frau Prof. Schwarze, Hochschule Osnabrück, stellte die Ergebnisse in der IHK-Vollversammlung vor. Der Anteil von Frauen im Top-Management ist seit 2007 von 10 Prozent bis 2013 auf gerade einmal 11 Prozent gestiegen. Im Mittelmanagement war der Anteil der Managerinnen hingegen schon 2007 doppelt so hoch als im Topmanagement. Bis 2012 konnten fast ein Drittel der Positionen von Frauen übernommen werden.

An Nachwuchs für die Steigerung des Frauenanteils fehlt es nicht: Die Zahlen im mittleren Management weisen darauf hin, dass gut qualifiziertes Nachwuchspotenzial für zukünftige Topmanagement-Positionen in den Startlöchern steht.

Gerade im Bergischen Städtedreieck mit seinen klein- und mittelständischen Unternehmen bieten sich besondere Chancen, denn es zeigt sich, dass der Anteil der Topmanagerinnen in mittleren Unternehmen fast doppelt so groß wie in großen Unternehmen ist

Kontakt

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bergisches Städtedreieck
Birgit Frese

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Stefanie vom Stein, Stadt Wuppertal
  • Stefanie vom Stein, Medienzentrum Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal
  • Uwe Schinkel
  • netzkern AG
  • Babtec GmbH
  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal

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